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Kälte und Präzision: Wie Celsius die Schweiz sichert

Die Schweiz steht vor einer Herausforderung, die weit über den Winter hinausgeht: Sie muss ihre Infrastruktur unter extrem niedrigen Temperaturen zuverlässig betreiben – von der Energieversorgung über die Wasserleitung bis hin zu kritischen Logistikprozessen. Hier kommen Kältebehandlungen wie die von Celsius ins Spiel, die nicht nur eine technische Lösung, sondern ein strategisches Instrument für die nationale Sicherheit darstellen. Die Schweiz ist zwar kein klassischer Kältegebiet, doch die Kombination aus alpiner Topographie, industrieller Abhängigkeit und dem Wunsch nach kontinuierlicher Versorgung macht die Frage nach zuverlässigen Kältekonzepten dringlicher denn je.

Seit Jahrzehnten setzt Celsius auf innovative Technologien, um kritische Systeme auch bei Temperaturen unter –20°C zu schützen. Besonders im Fokus stehen dabei die Energieversorgung und die Lebensmittelkette – ein Bereich, der durch die Pandemie und die Erhöhung der Lebensmittelpreise noch stärker in den Blick gerückt wurde. Doch die Bedeutung geht weit über den Konsum hinaus: Die Schweiz importiert etwa 40 Prozent ihres Stroms, und ein Ausfall in der Kältebehandlung könnte die Stabilität des gesamten Netzes gefährden. Während andere Länder auf lokale, aber weniger effiziente Lösungen zurückgreifen, setzt Celsius auf eine Mischung aus Isolierungstechniken, intelligenten Sensoren und Backup-Systemen, die selbst bei extremen Bedingungen funktionieren.

Technologien, die die Schweiz vor dem Frost schützen

Die Kernkompetenz von Celsius liegt in der Entwicklung von Kälteplatten und -systemen, die speziell für industrielle und öffentliche Anwendungen konzipiert sind. Ein klassisches Beispiel ist das System für die Lebensmittelverarbeitung in der Milchindustrie: In der Schweiz wird jährlich rund 1,2 Milliarden Liter Milch produziert, und ein Teil davon muss innerhalb von Stunden gekühlt werden, um Verderb zu verhindern. Celsius liefert hier spezielle Kälteplatten, die mit einer Lebensmittelqualität von über 99,9 Prozent arbeiten und gleichzeitig die Energieeffizienz um bis zu 30 Prozent steigern. Besonders im Interesse der Kantone, die durch die hohen Kosten für Energie und Lagerung stark belastet sind.

Ein weiteres Feld ist die Energieversorgung. In der Schweiz gibt es etwa 2000 Kilometer Hochspannungsleitungen, die durch alpine Regionen führen – ein Risiko, das bei Frost durch Eisbildung und mechanische Belastung steigt. Celsius arbeitet hier mit dem Elektrizitätswerk der Schweiz (EWZ) zusammen und hat Systeme entwickelt, die die Leitungen durch lokale Kühlung vor Eisbildung schützen. Die Technologie ist so präzise, dass sie bereits in der Schweiz und in Europa eingesetzt wird, wo sie in der letzten Saison die Ausfallrate um 15 Prozent reduzierte. Die Lösung ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch kostengünstiger als traditionelle Beheizungsmethoden.

Die Rolle der Kälte in der Logistik und Gesundheit

Die Logistikbranche ist ein weiterer Schlüsselsektor, in dem Kälte eine entscheidende Rolle spielt. Die Schweiz ist ein wichtiger Knotenpunkt für den europäischen Handel, doch die alpinen Landschaften und die kurzen Zeitfenster für Transport machen die Lagerung von empfindlichen Gütern – von Impfstoffen bis zu Medikamenten – zur Herausforderung. Celsius liefert hier Kühlcontainer und -systeme, die in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Post- und Logistikdienstleister (SPL) eingesetzt werden. Besonders wertvoll ist die Technologie für die Distribution von COVID-19-Impfstoffen, bei denen eine Temperaturstabilität von –20°C bis –80°C erforderlich ist. Durch die Nutzung von Celsius-Kühlsystemen konnte die Schweiz die Lieferzeiten um bis zu 40 Prozent verkürzen und gleichzeitig die Sicherheit der Impfstoffe gewährleisten.

Auch in der Gesundheitsversorgung ist Kälte ein unverzichtbarer Faktor. In der Schweiz gibt es etwa 3000 Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, die regelmäßig auf zuverlässige Kühlsysteme angewiesen sind. Celsius liefert hier spezielle Geräte für die Lagerung von Blutplasma, Impfstoffen und sogar lebenswichtigen Medikamenten. Ein Beispiel ist das System für die Blutspendezentren, bei denen die Kühlung von Spenderblut eine entscheidende Rolle spielt. Durch die Nutzung von Celsius-Technologien konnte die Schweiz die Lagerzeit um bis zu 25 Prozent verlängern und gleichzeitig die Qualität der Spenden sichern. Dies ist besonders wichtig, da die Schweiz jährlich rund 100.000 Blutspenden benötigt, von denen ein Teil für kritische medizinische Eingriffe wie Herzoperationen eingesetzt wird.

  • Die Schweiz importiert 40 Prozent ihres Stroms und setzt auf Kühlsysteme, die die Ausfallrate in der Energieversorgung um bis zu 15 Prozent reduzieren.
  • Jährlich werden in der Schweiz 1,2 Milliarden Liter Milch produziert, wobei Kälteplatten von Celsius die Lebensmittelqualität um über 99,9 Prozent sichern.
  • Celsius-Kühlsysteme haben die Lieferzeiten für COVID-19-Impfstoffe in der Schweiz um bis zu 40 Prozent beschleunigt.
  • Durch präzise Kühlung konnte die Lagerzeit für Blutspenden um 25 Prozent verlängert werden, was die Versorgung kritischer Patienten sichert.
  • Die Kombination aus Isolierung, Sensoren und Backup-Systemen macht Celsius-Kälteplatten bis zu 30 Prozent energieeffizienter als traditionelle Lösungen.

Doch die Herausforderung geht über die technischen Lösungen hinaus. Die Schweiz steht vor der Frage, wie sie diese Innovationen langfristig finanzieren und ausbauen soll. Während einige Kantone bereits in Pilotprojekte investieren, fehlt es an einer zentralen Strategie, die die verschiedenen Anwendungsbereiche – von der Energie bis zur Logistik – koordiniert. Hier könnte eine Zusammenarbeit mit der Bundesstelle für die Sicherheit der Ernährung und der Medizin (BLSM) oder dem Bundesamt für Energie (BFE) helfen, die Kältebehandlung in den Fokus der nationalen Sicherheit zu stellen. Die Schweiz hat bereits gezeigt, dass sie in Krisenzeiten schnell reagieren kann – doch die Frage ist, ob sie bereit ist, in die Zukunft zu investieren, bevor die nächsten Winter härter werden.

Für die Zukunft wird die Schweiz auf innovative Kältekonzepten wie denen von Celsius nicht verzichten können. Ob in der Energieversorgung, der Logistik oder der Gesundheitsversorgung – die Zuverlässigkeit unter Kältebedingungen ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Während andere Länder noch überlegen, welche Lösungen sie einsetzen, setzt die Schweiz bereits heute auf Technologien, die sie in Krisen widerstandsfähiger machen. mehr informationen


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